Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Martin Gleichmann, Gründungsmitglied des LSV-Bayern e. V., Antriebsmotor des Orga-Teams Unterfranken und vor allem von einem einzigartigen Menschen.
Martin Gleichmann verunglückte am 22.01.2026 bei einem tragischen Betriebsunfall tödlich.
Sein plötzlicher Tod hat uns fassungslos zurückgelassen. Nun haben wir ihn zu Grabe getragen – und mit ihm einen Menschen, der unsere Gemeinschaft geprägt hat wie kaum ein anderer.
Als Gründungsmitglied des LSV-Bayern e. V. war Martin von Anfang an mehr als nur dabei. Er war Ideengeber, Mitgestalter und jemand, der Verantwortung übernommen hat.
Im Orga-Team Unterfranken war er der Antrieb – derjenige, der Dinge ins Rollen brachte, Menschen mitnahm und andere begeisterte.
Martin hatte eine besondere Art: offen, herzlich, ehrlich und motivierend.
Er konnte mitreißen, ohne sich in den Vordergrund zu stellen und überzeugen, ohne Druck auszuüben. Sein Optimismus, sein Lösungsdenken und seine Geradlinigkeit machten ihn zu einem verlässlichen Weggefährten und Freund.
Ein Satz stand sinnbildlich für seine Haltung und sein Handeln: „Wir machen das.“ Nicht als Floskel, sondern als Versprechen. So hat Martin gedacht. So hat er gelebt.
Was Martin hinterlässt, ist eine große Lücke – fachlich, menschlich und persönlich. Was bleibt, sind Erinnerungen, gemeinsame Erlebnisse, gewachsene Freundschaften und sein Geist des Anpackens, der in unserer Arbeit weiterleben wird.
Wir verlieren mit Martin einen außergewöhnlichen Menschen. Wir werden ihn nicht vergessen – denn ein Mensch wie er verschwindet nicht.
Er wirkt weiter. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestanden.
EU-Entscheidung setzt heimische Landwirtschaft und Ernährungssicherheit weiter unter Druck
Seit Herbst 2025 gelten in der Europäischen Union neue Importkontingente für landwirtschaftliche Produkte aus der Ukraine. Zwar wurde die zuvor nahezu unbegrenzte Zollfreiheit beendet, gleichzeitig hat die EU die zollfreien Quoten im Vergleich zur Zeit vor 2022 jedoch massiv angehoben. Damit gelangen deutlich größere Mengen an Agrarprodukten auf den europäischen Markt – mit spürbaren Folgen für die heimische Landwirtschaft.
Der LSV Bayern stellt dabei ausdrücklich klar: Diese Kritik richtet sich nicht gegen die Ukraine. Unsere Kritik richtet sich ausschließlich gegen die Ausgestaltung der EU-Importregelungen und deren Auswirkungen auf den bayerischen und deutschen Agrarmarkt.
Politische Solidarität darf nicht dazu führen, dass heimische Betriebe dauerhaft wirtschaftlich geschwächt werden. Unterstützung muss so gestaltet sein, dass sie nicht einseitig zulasten der regionalen Landwirtschaft und der Ernährungssicherheit geht.
Im Kern bedeutet die aktuelle Regelung: Es gibt wieder Importgrenzen – diese liegen jedoch auf einem deutlich höheren Niveau als vor dem Krieg. Genau das verschärft den Preisdruck auf landwirtschaftliche Betriebe in Bayern und ganz Deutschland erheblich. Folgende Produktkontingente wurden drastisch erhöht:
Die wichtigsten zollfreien Importkontingente im Überblick (jährlich):
Weichweizen: 1 Mio. t auf ca. 1,3 Mio. t
Mais: 650.000 t auf ca. 1,0 Mio. t
Gerste: 350.000 t auf ca. 450.000 t
Zucker: 20.000 t auf ca. 100.000 t
Honig: 6.000 t auf ca. 35.000 t
Geflügelfleisch: 90.000 t auf ca. 120.000 t
Eier und Eiprodukte: 6.000 t auf ca. 18.000 t
zusätzlich deutlich erhöhte Quoten für verschiedene Milchprodukte
Diese Mengen liegen teils ein Vielfaches über den vor dem Krieg geltenden Importkontingenten. Für viele Betriebe – insbesondere im Getreidebau, im Futterbau sowie im Zuckerrübenanbau – bedeutet das einen weiteren, erheblichen Preisdruck, zusätzlich zu den anstehenden, umstrittenen Freihandelsabkommen wie z.B. Mercosur.
Die heimischen landwirtschaftlichen Betriebe wirtschaften unter hohen Umwelt-, Tierwohl- und Sozialstandards. Gleichzeitig geraten sie zunehmend in Konkurrenz mit Importen, die diesen Anforderungen nicht in gleichem Maß unterliegen. Das ist weder fair noch nachhaltig.
Besonders kritisch ist aus Sicht des LSV Bayern die politische Schieflage: Während in der EU immer neue Auflagen für die heimische Landwirtschaft beschlossen werden, werden die Märkte gleichzeitig weiter für günstige Importe geöffnet. Das schwächt gezielt die regionale Erzeugung und entzieht vielen bäuerlichen Betrieben die wirtschaftliche Grundlage.
Diese Entwicklung gefährdet nicht nur einzelne Betriebe, sondern die Ernährungssicherheit insgesamt. Wer die heimische Produktion dauerhaft zurückdrängt, macht sich abhängig von Importen und internationalen Märkten. Deutschland verliert Schritt für Schritt die Fähigkeit, sich selbst zuverlässig zu versorgen. Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, wie anfällig globale Lieferketten sein können.
Eine stabile Eigenversorgung ist kein Luxus, sondern ein strategisches Grundbedürfnis.
Der LSV Bayern fordert daher:
ein konsequentesMarkt-Monitoring durch EU und Bund
die sofortige Anwendung von Schutzklauseln bei Marktverwerfungen
gleiche Produktions- und Qualitätsstandards für Importe und heimische Erzeugung
eine verpflichtende, klare Herkunftskennzeichnung – auch für verarbeitete Lebensmittel
eine klare politische Prioritätensetzung zugunsten von Versorgungssicherheit und regionaler Produktion
Erkenntnisse aus der Monopolkommission in wirksame Maßnahmen umsetzten.
Die bayerische Landwirtschaft braucht Planungssicherheit, faire Wettbewerbsbedingungen und echte Wertschätzung. Wer regionale Erzeugung will, muss sie auch schützen!
Die aktuellen EU-Entscheidungen gehen in die falsche Richtung: Sie schwächen bäuerliche Betriebe, gefährden die Ernährungssouveränität und machen unser Land unnötig abhängig vom Ausland.
Jetzt ist es Zeit gemeinsam zu handeln, für die heimische Landwirtschaft, die Lebensmittelversorgung und Lebensmittelsicherheit für alle Bürger. Wir fordern hiermit die Politiker auf, mit uns ins Gespräch zu treten um gemeinsam einen neuen, besseren Weg zu beschreiten.
LSV-Bayern bewertet Mercosur-Abkommen im Lichte der Delegationsreise von Agrarministerin Michaela Kaniber nach Argentinien.
Der Verein Landwirtschaft verbindet Bayern e.V. (LSV-Bayern) nahm an der Reise in das Südamerikanische Land vor Ort teil und konnte sich aufgrund der dadurch gewonnen Eindrücke auch eine eigene Meinung bilden. Im Rahmen der Exkursion konnten wertvolle Einblicke in die landwirtschaftliche Strukturen, die Produktionsbedingungen und die Rahmenfaktoren vor Ort erworben werden.
Die Produktionsbedingungen in Argentinien unterscheiden sich in vielen Punkten deutlich von denen, die hier in Deutschland bzw. Bayern vorherrschen. Das betrifft nicht nur die klimatischen und betrieblichen Voraussetzungen, sondern insbesondere auch die Umwelt- und Sozialstandards die sich sehr auf die Ausgangssituation der landwirtschaftlichen Betriebe im Wettbewerb auswirken.
Die Bayerische Betriebe arbeiten heute unter sehr hohen gesetzlichen Anforderungen an Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz. In vielen Mercosur-Staaten sind entsprechende Standards teilweise anders ausgestaltet, weniger verbindlich geregelt oder auch zum Teil gar nicht vorhanden. Auch im Bereich der sozialen Rahmenbedingungen, wie Arbeitsorganisation, Arbeitsschutz oder soziale Absicherung, bestehen erhebliche Unterschiede zu den Strukturen der bayerischen Landwirtschaft.
Aus Sicht des LSV-Bayern sind diese Erkenntnisse entscheidend, um die möglichen Folgen des, von der EU angestrebten, Mercosur-Abkommens realistisch zu bewerten. Der LSV-Bayern lehnt grundsätzlich sinnvolle Handelsabkommen nicht ab, denn sie bieten meistens Chancen für beide Marktpartner. Jedoch kann nur eine Zustimmung in Betracht gezogen werden, wenn vergleichbare ökologische und soziale Standards als Grundlage festgelegt werden und sich die Freihandelsabkommen nicht zur Bedrohung der eigenen Landwirtschaft entwickeln. Die Versorgungssicherheit mit regionaler Produktion ist der Grundpfeiler eines jeden souveränen Staates und muss unbedingt erhalten werden.
Es braucht aus unserer Sicht faire Wettbewerbsbedingungen und kluge Zusammenarbeit, ohne die hohe Qualität der bayerischen Landwirtschaft aufs Spiel zu setzen und die landwirtschaftlichen Betriebe weiter einseitig zu Bedrängen. Der Verband begrüßt, dass die Delegationsreise einen fundierten Einblick in die argentinische Landwirtschaft ermöglicht hat und damit eine sachliche Basis für den weiteren politischen Austausch schafft. Unter den aktuellen Gegebenheiten lehnen wir das Abkommen aber deutlich ab.
Für den LSV-Bayern bleibt wesentlich, dass bei allen weiteren Entscheidungen sowohl wirtschaftliche als auch ökologische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden müssen und das die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Betriebe gewahrt bleibt.
LsV Bayern wird den weiteren Verlauf konstruktiv begleiten und die Interessen der bayerischen Landwirtschaft aktiv in die politische Diskussion einbringen.
Vor 500 Jahren gab es einen Bauernkrieg, der als Auflehnung gegen die Unterdrückung der Regierenden, 12 Bauernartikel etablieren sollte. 12 weitreichende für die damalige Zeit moderne Ansätze um eine freiheitliche, faire und zukunftsweisende Gesellschaft zu schaffen.
Am 14.6 ist in Sontheim dazu die Bauernkonferenz. Ab 10 Uhr startet die Sternfahrt von Memmingen nach Sontheim. Ab 12 Uhr beginnt dann die Konferenz im Festzelt in Sontheim.
Auf der Konferenz sprechen Romuald Schaber (ehem. BDM Vorsitzender), Anthony Lee (ehem. LSV-D Sprecher) und Günther Felßner (BBV-Präsident) über die historischen Forderungen des Bauernkriegs, über die Relevanz aus heutiger Sicht und über die zukünftigen Aussichten dazu. Hierbei wird auch der neue 13. Bauernartikel vorgestellt, der die Zukunft der Gesellschaft und Landwirtschaft in Deutschland sichern soll:
Die EU will heute (9.4.25) neue Auflagen für die Bewirtschaftung der Ackerböden beschließen. Das sogenannte „Bodenüberwachungs- und Resilienzgesetz“ verspricht schon von vornherein einen weiteren tiefen Eingriff in die gute fachliche Praxis der Landwirtschaft.
Will die EU bald in eine neue Planwirtschaft einsteigen, so wie es damals in der DDR auch schon nicht funktioniert hatte?
So soll man anscheinend durch die neue Verordnung in Zukunft eine Genehmigung einholen, wenn man z.B. bei hoher Bodenfeuchte sein Getreide ernten möchte. Ein bürokratischer Wahnsinn wäre vorprogrammiert und die Behörden kämen dementsprechend kaum hinterher, diese Anfragen zu bearbeiten. Das knappe Erntefenster wäre dadurch noch enger, wenn zukünftig das Amt erst noch ihre Bestätigung ausstellen muss.
Was kommt als nächstes? Muss man vor der Aussaat, der Düngung und der Pflege von Ackerbaukulturen dann auch bald eine Genehmigung einholen? Die Landwirte wissen es durch ihre hohe fachliche Ausbildung am besten, wie sie wirtschaften müssen, um den Boden in einem guten Zustand für die nächste Generation erhalten zu können!
Zusätzlich planen die Bürokraten, noch strengere Bodenanalyse sowie Berichtspflichten auf den Weg zu bringen. Dazu kommen auch noch mehr Einschränkungen bei der Düngung der Pflanzen, die jetzt schon vielfach nicht mehr bedarfsgerecht für die vielen Ackerbau-Kulturen sind.
Eigentlich wäre es mittlerweile die Aufgabe der EU, Bürokratie abzubauen und nicht weitere sinnlose und destruktive Gesetzte auf den Weg zu bringen.
Wir brauchen eine Politik der Vernunft, mit der Expertise der Praktiker, um die Landwirtschaft zukunftsfähig zu machen. Wir brauchen keinen aufgeblähten Verwaltungsapparat, bei dem jede Maßnahme zusätzlich genehmigt werden muss, wofür es ja die fachliche Einschätzung Landwirte gibt. Bürokratieabbau ist ein absolutes Muss, wenn man die heimische Produktion noch erhalten will!
Günther Felßner, der Wunschkandidat der CSU für den Posten des dt. Landwirtschaftsministers ist zurückgetreten. Eine Gruppe vermummter Tierrechts- „Aktivisten“ stürmte erst kürzlich den Hof des Bauernverbandspräsidenten mit Bengalos und Banner. Um sich, seine Familie und seinen Hof zu schützen beschloss Felßner auf seine Kandidatur zu verzichten.
Vorausgegangen war aber nicht nur der Hausfriedensbruch einer undemokratischen Minderheit, sondern auch eine Schmutzkampagne, Diffamierung, Nötigung, Unterstellungen und Drohungen auf den verschiedensten allseits bekannten Seiten in den sozialen Medien.
Verschiedene NGO´s waren auch mit einer Petition gegen den Bauernpräsident ins Feld gezogen und haben ihre Mitläufer um sich geschart um eine Berufung dessen zu verhindern.
Das mundtot machen politisch „Andersdenkender“ darf auf keinen Fall zur Regel werden und ist auf das Schärfste zu verurteilen. Hier muss der Rechtsstaat alle die ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um dem ganzen ein Ende zu bereiten. Denn was kommt als nächstes? Werden dann noch mehr Familien bedroht? Gibt es dann tätliche Angriffe auf Menschen, die nicht zur „Ideologie“ passen? Verletzte oder gar schlimmeres?Wenn die Politik hierbei untätig bleibt, öffnet Sie Tür und Tor für eine neue Generation der Selbstjustiz, wo der Staat und die Gesellschaft von einer radikalen Minderheit getrieben und bestimmt wird.
Landwirtschaft verbindet Bayern e.V. steht für die demokratischen Werte und den Diskurs ein! Wir verurteilen jegliche Angriffe und Gewalt gegenüber Menschen mit anderen politischen Meinungen.
Am Freitag den 31.01.25 um 19.45 Uhr findet unsere Veranstaltung „Warum soll ich dich wählen?“ am Bio Ziegenhof der Familie Eisner, in der Kloster-Auer-Str. 27, 83536 Gars am Inn statt.
Neben den Berufskollegen sind natürlich auch unsere Mitbürger herzlich eingeladen und können ihre Fragen zu anderen Themen genauso stellen.
Wir freuen uns auf euch und einen interessanten politischen Diskussionsabend mit allen Direktkandidaten der Lkr. Mühldorf/Altötting. Einlass : ab 19.00 Uhr Beginn: 19:45 Uhr
Auf Euer kommen freuen sich die Organisatoren, Grundner Tobi und Eisner Georg mit LsV Team Süd-Ost
Heute am 2. Dezember 2024 schlossen sich die Deutschen Landwirte den Europäischen Kollegen an, um gegen das Mercosur Freihandelsabkommen zu demonstrieren.
Bayerische Landwirte gingen in jedem Regierungsbezirk auf die Straße, um sich an Grenzübergängen, Binnenhäfen und anderen Orten von hoher Relevanz aufzustellen und zu zeigen.
Die Forderung zu Mercosur ist nämlich ganz klar:
▶️ 100% Herkunftskennzeichnung für alle Lebensmittel (auch verarbeitete/gastronomische(
▶️ gleiche Standards auch für importierte Lebensmittel
▶️ Ernährungssouveränität erhalten
▶️ Versorgungssicherheit
So wie das Freihandelsabkommen jetzt ausgearbeitet wurde, darf es nicht durchgewunken werden. Es bedarf einer deutlichen Nachbesserung mindestens im Bereich der Landwirtschaft. Eigentlich sollte man von der Politik schon erwarten können, wenn über ein Abkommen schon über 2 Jahrzehnte verhandelt wird, dass diese Vereinbarung auch durchdacht ist.
Leider ist es dass nicht, die Umwelt, der Verbraucher und auch die Landwirte sind wie immer die leidtragenden für undurchdachte politische Fehlentscheidungen. Und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, wills wieder niemand gewesen sein. Ein Armutszeugnis sondergleichen.
Der Vorstand von LSV-Bayern wollte sich am 22.10.24 mit den Arbeitskreisen von Landwirtschaft und Umwelt treffen. Über MDL Ramsauer wurde dieses Treffen dann im Landtag umgesetzt. Dabei konnten mehrere Themen angesprochen werden und unser Standpunkt vertreten werden.
Mit ersten Ergebnissen dieser Besprechung konnten wir zurückkommen.
➡Biotopkartierung
Betroffene Landwirte sollen angeschrieben und benachrichtigt werden, falls ihre Fläche hinzugefügt wurde. Sollte es Ungereimtheiten oder eine fehlerhafte Umsetzung in der Flur geben, muss es der Behörde gemeldet werden.
➡Wassercent
Die große Abgabe von ca. 1€/m3 ist erst mal vom Tisch. Es wird mit einer geringeren Gebür gerechnet. Unklar ist im Moment ob die Landwirtschaft (grüner Bereich usw.) eine Ausnahme bekommt für seine Kreislaufwirtschaft.
➡Ausweißung Rote Gebiete
Stützmessstellen sollen unbedingt weiter gemeldet werden, aber der Ausbau der Messstellen allgemein geht eher zäh voran.
➡Bieber/Wolf
Bürokratieabbau soll vorangetrieben werden um Anträge zu erleichtern.
Nachdem die deutsche Bischofskonferenz Ende September 2024 sich zu Ihrer Vollversammlung traf, wurde auch ein Expertenpapier vorgestellt. In dieser hatte eine Expertengruppe im Auftrag der katholischen Bischöfe Ihre Position zum Thema Landwirtschaft erarbeitet. Dabei ging es auch um die bisherige Landnutzung und die zukünftigen Aussichten, wie sich die Kirche es gerne wünschen würde. In diesem Positionspapier hatte die Kirche genaue Vorstellungen wie Landwirte zukünftig wirtschaften sollen, wünscht sich mehr Einschränkungen der Landwirtschaft durch den Staat und fordert von den Bauern gleich ganz Gemeinwohl.
Unser Beitrag mit Video dazu auf unserem Instagram Account:
Deswegen trafen sich ein Vertreter vom Bayerischen Bauernverband und Claus Hochrein von LSV-Bayern mit dem Bischof Voderholzer in Regensburg. Ziel war es die Position der Landwirtschaft zu stärken und unsere Kritikpunkte mit der Kirche zu besprechen. Rudolf Voderholzer sprach sich positiv für die Landwirtschaft aus und positionierte sich, neben anderen Kirchenvertretern, gegen das Expertenpapier der Bischofskonferenz.