Neues EU-Bürokratiemonster im Anmarsch?


Die EU will heute (9.4.25) neue Auflagen für die Bewirtschaftung der Ackerböden beschließen. Das sogenannte „Bodenüberwachungs- und Resilienzgesetz“ verspricht schon von vornherein einen weiteren tiefen Eingriff in die gute fachliche Praxis der Landwirtschaft.

Will die EU bald in eine neue Planwirtschaft einsteigen, so wie es damals in der DDR auch schon nicht funktioniert hatte?

So soll man anscheinend durch die neue Verordnung in Zukunft eine Genehmigung einholen, wenn man z.B. bei hoher Bodenfeuchte sein Getreide ernten möchte. Ein bürokratischer Wahnsinn wäre vorprogrammiert und die Behörden kämen dementsprechend kaum hinterher, diese Anfragen zu bearbeiten. Das knappe Erntefenster wäre dadurch noch enger, wenn zukünftig das Amt erst noch ihre Bestätigung ausstellen muss.

Was kommt als nächstes? Muss man vor der Aussaat, der Düngung und der Pflege von Ackerbaukulturen dann auch bald eine Genehmigung einholen? Die Landwirte wissen es durch ihre hohe fachliche Ausbildung am besten, wie sie wirtschaften müssen, um den Boden in einem guten Zustand für die nächste Generation erhalten zu können!

Zusätzlich planen die Bürokraten, noch strengere Bodenanalyse sowie Berichtspflichten auf den Weg zu bringen. Dazu kommen auch noch mehr Einschränkungen bei der Düngung der Pflanzen, die jetzt schon vielfach nicht mehr bedarfsgerecht für die vielen Ackerbau-Kulturen sind.

Eigentlich wäre es mittlerweile die Aufgabe der EU, Bürokratie abzubauen und nicht weitere sinnlose und destruktive Gesetzte auf den Weg zu bringen.

Wir brauchen eine Politik der Vernunft, mit der Expertise der Praktiker, um die Landwirtschaft zukunftsfähig zu machen. Wir brauchen keinen aufgeblähten Verwaltungsapparat, bei dem jede Maßnahme zusätzlich genehmigt werden muss, wofür es ja die fachliche Einschätzung Landwirte gibt. Bürokratieabbau ist ein absolutes Muss, wenn man die heimische Produktion noch erhalten will!

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