Viele offene Fragen, wenig Konkretes: Unser Austausch mit dem BMLEH zur Zukunft der Düngeverordnung hat uns enttäuscht.
Aktuell stehen im Wesentlichen drei Wege im Raum:
- Weiter mit den roten Gebieten
Das bestehende System würde grundsätzlich fortgeführt. - Der bayerische Weg
Keine pauschalen roten Gebiete, sondern eine betriebsbezogene Betrachtung des Nährstoffbedarfs. Genau diesen Ansatz halten wir für deutlich praxisnäher. - Ein einheitlicher Ansatz je Bundesland
Weiter auf Basis der bestehenden Düngeverordnung, aber mit Anpassungen – unter anderem ohne die pauschale 20-%-Reduzierung.
Für uns ist klar: Wir brauchen eine verursachergerechte Lösung, die dort ansetzt, wo tatsächlich Probleme bestehen – und nicht pauschal ganze Regionen belastet.
Enttäuschend bleibt: Bei entscheidenden Fragen zur konkreten Umsetzung, zum Bürokratieabbau und zu den Dokumentationspflichten gibt es weiterhin keine belastbaren Antworten. Viele Details sollen erst später geklärt werden.
Gerade mit Blick auf die Agrarministerkonferenz am 24.09. müssen diese Fragen jetzt auf den Tisch.
📍 24.09. | 9:30 Uhr | Schweinfurter Straße
Dort machen wir bei der Demo deutlich, was die Praxis jetzt braucht:
Klare Entscheidungen. Weniger Bürokratie. Eine Düngeverordnung, die funktioniert.
